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Papier Kunst kaufen – handgemacht – Kalenderplakat 2018
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Die Sache mit dem Kniff – Papier und Kunst

Papier braucht im Grunde nur sich selbst, um zu Kunst zu werden – und manchmal eine Schere.

Die Japaner wussten dies bereits im Jahr 610 und haben damals die Kunst des Faltens, das Origami entwickelt. Importiert wurde das Medium dazu aus seinem Ursprungsland China, wo das Papier bereits vor etwa 2000 Jahren erfunden wurde. Zunächst reduziert auf wenige traditionelle Formate erfuhr die japanische Faltkunst erst im 20. Jahrhundert durch die Entwicklung einer Diagramm-basierten Faltanleitung des Japaners Akira Yoshizawa einen weltweiten Boom. Heute zählen z.B. Origami-Mobiles zu begehrten Dekorations- und Kunstobjekten.

Papier wird traditionell auch in Europa schon lange zu dekorativen Zwecken verwendet. Wer kennt sie nicht, die verklärende, teils kitschig wirkende, bunt-glitzernde Gründerzeit-Oblate, auch Glanzbild genannt: Bis heute noch zu Schmuck- und Dekorationszwecken dienend, wird diese heute besonders gern zu Feiertagen wieder verschenkt oder hervorgeholt – eine Art viktorianischer Gründerzeit-Pop für Jedermann.

Apropos: Selbst das Origami fiel für eine gewisse Zeit der Pop-Art zu! Die „Bug-Wars“ der 60er bildeten einen Wettstreit des Faltens von möglichst diffizilen Insekten aus einem einzigen Blatt Papier – und warfen damit frisches Licht auf die genreübergreifende Verschmelzung von zeitgenössischer Kunst und Design.

Als künstlerischer Zeitvertreib der Romantiker und des aufblühenden Bürgertums kam der Scherenschnitt nicht nur durch Profil-Portraits in Mode – sondern vermag bis heute märchenhafte Skulpturen mit starken Kontrasten zu zaubern, welche durch die richtige Beleuchtung zu dramatisch-effektiven Szenerien werden. Eine beliebte Variante ist die „Kunst zum Aufklappen“: Pop-Up Bilder stehen in ihrer Beliebtheit heute wohl mit an erster Stelle der angewandten Papierkunst, nicht nur als dreidimensionale Grußkarte, sondern auch als filigran-dekorative Skulptur.

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